S P D Niederzier löst Wahlversprechen ein

Nachdem der Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD Niederzier bei der Verabschiedung des Haushalts 2015 die Wahlkampfaussagen seiner Partei noch mal aufgegriffen hatte, gingen die politischen Gremien bzw. Arbeitskreise des Gemeinderates inzwischen an die Arbeit:

1. In Kürze wird über das Amtsblatt der Gemeinde Niederzier eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger erfolgen, ob  tatsächlich das Bedürfnis – gerade bei älteren Einwohnern – besteht, den Fahrbetrieb eines Bürgerbusses aufzunehmen. Bei der Realisierung dieses Projekt wird es dann aber in einem sehr großen Maße auf das freiwillige Engagement, also die ehrenamtliche Unterstützung durch viele Helfer ankommen.

 

2. Da die Schaffung einer „Bergwelt Sophienhöhe“, die nur mit sehr hohen Investitionsmitteln zu realisieren gewesen wäre, und die Anlage einer Cart-Bahn im nördlichen Bereich der Sophienhöhe gescheitert ist, hat sich auf Gemeindebene ein Arbeitkreis gebildet, der sich  in zwei Workshops Gedanken über die zukünftige Gestaltung eines Freizeitangebots im süd-westlichen Teil der Halde -nahe Hambach- gemacht hat. Diskussionen wie z. B. über den Standort einer Gastronomie, Anlage von attraktiven Wanderwegen oder der Bau einer befestigten Zuwegung auf die Höhe, Fragen zu unterschiedlichen Freizeitangeboten usw. waren Inhalte der Zusammenkünfte. Im Mittelpunkt aller Überlegungen stand allerdings die unabdingbare Forderung nach einer sanften touristischen Erschließung. Ein Planungsbüro wird nun ein erstes Konzept erstellen, welches nach den Sommerferien den Bürgern wie auch den politischen Gremien zur Diskussion vorgestellt wird.

 

3. Ebenso über die Parteigrenzen hinweg hat sich eine gemeindeübergreifende Arbeitsgruppe „Flüchtlingshilfe“ gebildet: Wir in Niederzier wollen den Menschen, die vor Verfolgung fliehen, aus Armut und Elend oder vielen weiteren Ursachen ihre Heimat verlassen mussten, ein herzliches Willkommen bereiten. Was können wir im Kleinen diesen Menschen bereits bieten, damit sie das schwere Los ihrer Flucht etwas leichter ertragen können? Es wurde angeregt, auf örtlicher Ebene Gruppen zu bilden, die sich als Ansprechpartner anbieten und Hilfestellungen im Alltag geben. Ortsvorsteher oder Koordinatoren werden  demnächst zu einem Treffen in den jeweiligen Ortschaften einladen, um die anstehenden Fragestellungen aufzugreifen. In der  Gemeindeverwaltung ist Herr Ingo Ruggio der Ansprechpartner; ihn sollte man kontaktieren, wenn man seine Hilfe einbringen möchte.